Seiten

Dienstag, 22. Juli 2014

Wow! Was für ein Start.

Innerhalb der ersten 20 Reiseminuten erreiche ich den vermutlich höchsten Pulsschlag der nächsten zwei Wochen. Es gibt im Zug nach Imst nur 2 Fahrradplätze, und die muss man reservieren. Was einem die Bahn bei der Online-Buchung weder mitteilt noch anbietet. Der Schaffner verbietet mir hingegen äußerst aufgebracht mit dem Rad einzusteigen. Kurz nach Anfahrt des Zuges sehe ich mich also mit einem eskalierenden Bahnbeamten konfrontiert, der mir mit rollenden Augen, vor Ärger zitternden Händen und laut krakeelend androht mich mit Hilfe der Polizei aus dem Zug zu befördern. Der arme Kerl behauptet ich würde ihn nicht ernst nehmen. Dann ist er einfach gegangen und bislang nicht zurückgekommen. Ich hab mein Rad jetzt mal ganz unauffällig versteckt.

1 Kommentar:

  1. Oh, da wird die erste Etappe gleich zum Abenteuer. Aber so ein liebevoll verstautes Rennrad muss doch auch den sturste Schaffner- Herz erweichen?
    Bei dem was du vorhast, hätten sie dich Griechenland mit dem Händen rein und raus getragen - samt Fahrrad.

    Stathis

    AntwortenLöschen